Julia Sutter und Laura Vogt lesen aus «Und das wäre erst der Anfang» und «Das Jahr des Kalks».
In Julia Sutters Debütroman «Und das wäre erst der Anfang» zählt die 27-jährige Krystina tote Fichten und macht die Klimakrise und die Spätfolgen von Monokulturen sichtbar. Und sie trauert um ihre kürzlich verstorbene Mutter und versucht, ihre Familie zusammenzuhalten. Doch ihre drei Schwestern und ihr Freund scheinen sich immer weiter von ihr wegzubewegen.
In Laura Vogts viertem Roman «Das Jahr des Kalks» muss sich eine junge Künstlerin und Mutter von ihrem todkranken Onkel verabschieden. Dabei denkt sie an ihren Vater, der in ihrer Kindheit die Familie verlassen hat. In diesem doppelten Schmerz beschäftigt sie sich immer mehr mit Kalk, denn mit ihrem Onkel ist sie oft in die Berge gegangen. Indem sie Fossilien freilegt oder eine Kalkbrennerei besucht, findet sie ihren eigenen Weg, die Trauer zu bewältigen.
Julia Sutter, geboren 1987, studierte Literarisches Schreiben in Biel. Für ihre Arbeiten erhielt sie Atelierstipendien sowie Werkbeiträge von Stadt und Kanton St. Gallen. Sie lebt mit ihrer Familie in St. Gallen.
Laura Vogt, geboren 1989, studierte Kulturwissenschaften in Luzern und Literarisches Schreiben in Biel. Ihre Arbeiten wurden mit diversen Werkbeiträgen und Stipendien ausgezeichnet und teilweise auf Englisch übersetzt. Sie lebt mit ihrer Familie bei St. Gallen.