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Journal

24. September: Dominic Oppliger liest aus «Gschtüel»

Baden, irgendwann in den Nullerjahren. Ein namenloser Erzähler sucht seinen Platz in einer Stadt, die ihm fremd geblieben ist, bis das alte Gstühl-Areal zum Leben erwacht. Dort findet er ein Zuhause, Gleichgesinnte und Julia: rätselhaft, anziehend – und ziemlich bald verschwunden. Als er ihr Monate später wiederbegegnet, ist sie eine andere. Das Gstühl steuert auf den Abriss zu, verstörende Begegnungen häufen sich, und immer wieder taucht dasselbe seltsame Buch mit den Theorien eines Badener Kurarztes auf: «Die Überwindung des Menschseins».

Dominic Oppligers neuer Mundartroman «Gschtüel» ist ein fantastischer Tauchgang in ein Jahrzehnt auf der Suche nach dem, was wir werden können. Oder werden müssen.

Dominic Oppliger, geboren 1983, studierte Soziale Arbeit und Transdisziplinarität in den Künsten, lebt mit seiner Familie in Zürich und arbeitet selbständig als Autor, Musiker, künstlerischer Berater und Schreibcoach. Er debütierte 2018 mit der Novelle «acht schtumpfo züri empfernt». Sein Roman «giftland» wurde 2024 mit einem Schweizer Literaturpreis ausgezeichnet. 2025 veröffentlichte er in Co-Autorschaft die Bücher «Helsinki» und «chönnti».

 

Donnerstag, 24. September, 19:30 Uhr, Stadtbibliothek Aarau

Eintritt: 20 Franken; Mitglieder, Schüler/innen, Lernende 15 Franken

Vorverkauf und Reservation: Buchhandlung Kronengasse, Aarau: 062 824 18 44, info@kronengasse.ch

Eine Veranstaltung von die literarische

 

Foto: Dominique Meienberg